Zink als effektiver Korrosionsschutz






Zink fürs Leben
Texte vom Institut Feuerverzinken GmbH


Feuerverzinken von Einzelteilen aus Stahl
Reduzieren, Reinigen, Recyceln und Rückführen



1. 
Luftreinhaltung
2. 
Abwassertechnik
3. 
Abfälle
4. 
Abwärme


Feuerverzinken von Einzelteilen aus Stahl Inhalt

Korrosionschutz von A bis Zink

250 Jahre Feuerverzinkung - und ständig neue Anwendungsgebiete

Die sechs Schritte zum sicheren Korrosionsschutz

Hochtemperaturverzinken: Großer Aufwand für kleine Teile

Reduzieren, Reinigen, Recyceln und Rückführen

Zink und Stahl: eine Verbindung von Dauer

Qualität von gleichbleibend hoher Güte

Das Thema Umwelt ist für die deutschen Feuerverzinkungsbetriebe seit langem kein Diskussionspunkt mehr. Vorausschauend wurde schon vor Jahren auf den Einsatz moderner Umwelttechnik gesetzt. Technologien zum Reduzieren, Reinigen, Recyceln, Rückführen von Abluft, Abwasser, Abfällen und Abwärme werden von den Verzinkungsbetrieben und deren Zulieferern, wie Anlagenbauern oder Betriebs- und Hilfsstoffanbietern, kontinuierlich weiterverbessert.
 
1. Luftreinhaltung
Beim Feuerverzinken entstehen staub- und gasförmige Emissionen, die heute in allen Feuerverzinkereien am Entstehungsort wirkungsvoll erfasst werden z.B. durch eine Kapselung des Verzinkungskessels oder eine Randabsaugung, um sie anschließend in einer Filteranlage abzuscheiden. Die in den Filteranlagen anfallenden Stoffe lassen sich im Sinne einer wirkungsvollen Kreislaufwirtschaft problemlos recyceln.
 
2. Abwassertechnik
Beim Feuerverzinken gehören mehrere Spülschritte zu den Stationen der Vorbehandlung des Verzinkungsgutes. Bei einigen Anlagentypen sind zusätzlich Wasserbäder zum Abkühlen des frisch verzinkten Materials erforderlich. Hier finden heute moderne Kreislaufführungen Verwendung, die eine mehrfache Nutzung des Prozesswassers bzw. seine Aufbereitung ermöglichen. Moderne Feuerverzinkungsanlagen arbeiten heute "abwasserfrei", d.h. sie leiten keine Produktionsabwässer aus dem Verzinkungsprozess in die Kanalisation.
 
3. Abfälle
Nahezu alle anfallenden Rückstände aus Feuerverzinkereien sind recycelbar oder können aufgearbeitet werden.
In den Unternehmen der Feuerverzinkungsindustrie fallen durch das Verfahren typische Rückstände an: Hartzink und Zinkabschöpfungen aus der Zinkschmelze; Altfluxe aus der Flussmittelbehandlung; Altsäure aus dem Beizprozess.
Für diese Stoffe existieren hochwertige Recycling- bzw. Rückgewinnungsverfahren, die eine Kreislaufwirtschaft der Stoffe ermöglichen.
 
4. Abwärme
Im Rahmen der Beheizung des Verzinkungskessels entsteht leicht nutzbare Abwärme, die in vielen Feuerverzinkereien kostensparend zur Erwärmung von Entfettungsbädern bzw. zum Beheizen von Trockenöfen, Büro- und Sozialräumen eingesetzt wird.





 

 

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