Erosionsprozesse transportieren Zink in die Umwelt






Zink fürs Leben
Texte vom Institut Feuerverzinken GmbH


Gesundheitliche Bedeutung von Zink für den Menschen


1. 
Zink ist essentiell für die menschliche Gesundheit
2. 
Zinkmangel ist ein Problem


Vorkommen und Ursprünge von Zink in der Umwelt

Bedeutungen und Auswirkungen von Zink in der Umwelt
 
1. Zink ist essentiell für die menschliche Gesundheit
Zink spielt im menschlichen Stoffwechsel eine essentielle Rolle. Zink ist z.B. für das Funktionieren von mehr als 200 Enzymen lebenswichtig, zur Stabilisierung der DNA und dem Aufbau der Gene und für den Transfer von Reizsignalen.

Der menschliche Körper enthält 2-3 Gramm Zink (im Vergleich zu 7 Gramm Eisen), das überall im Körper anzutreffen ist, mit den höchsten Werten in Muskeln, Leber, Nieren, Knochen und Prostata.

Die tägliche Aufnahme hängt nicht nur von der Nahrung ab, sondern auch vom Geschlecht, dem Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand. Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, schwangere Frauen und Alte brauchen mehr Zink. Die empfohlene tägliche Zinkaufnahme beträgt 12 mg/Tag für erwachsene Frauen und 15 mg/Tag für erwachsene Männer. Von bestimmten Gruppen ist bekannt, daß sie einen erhöhten Bedarf an Zink haben und ein größeres Risiko tragen, nicht ausreichend mit Zink versorgt zu werden.

Die Nahrung ist für den Menschen die hauptsächliche Quelle von Zink, wobei nur ein kleiner Teil aus dem Trinkwasser stammt. Nahrungsmittel differieren in ihrem Gehalt an Zink. Die hauptsächlichen Quellen für Zink in der Nahrung sind Rind- und Lammfleisch, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte, ungemahlenes Getreide und Milchprodukte.
 
2. Zinkmangel ist ein Problem
Zink ist für die menschliche Gesundheit essentiell, aber viele Erwachsene und Kinder könnten über Ernährung zu wenig Zink bekommen. Eine umfassende Überprüfung (Walsh u.a., 1995) der aktuellen Erkenntnisse über Zink und die Gesundheit des Menschen kommt zu dem Ergebnis, das ein Potential für Zinkmangel weltweit vorhanden ist.

In den Vereinigten Staaten kommen Studien zu dem Ergebnis, daß ein beträchtlicher Teil der Allgemeinbevölkerung dem Risiko des Zinkmangels ausgesetzt ist. Ein leichter chronischer Mangel wird bei Menschen mit fleischarmer Ernährung mit hohen Anteilen von Pflanzen und Fasern vorausgesagt. Zu den Symptomen von Zinkmangel zählen verminderter Geschmacks- und Geruchssinn, Hauterkrankungen, mentale Lethargie und verminderte Fruchtbarkeit.

Eine zinkhaltige Ernährungsergänzung kann eine nicht ausreichende Zinkaufnahme durch die Ernährung erfolgreich ausgleichen, aber hohe Dosen können zu Magen-Darmstörungen führen und sind nur unter ärztlicher Anleitung zu empfehlen.





 

 

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