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Zink fürs Leben Texte vom Institut Feuerverzinken GmbH
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Feuerverzinken von Einzelteilen aus Stahl
Korrosionsschutz von A bis Zink
1. Stahl
Stahl ist die Nummer eins unter den metallischen Werkstoffen. Seine konkurrenzlose Wirtschaftlichkeit und sein breites Anwendungsspektrum machen ihn unschlagbar. Seine mechanischen und physikalischen Eigenschaften ermöglichen fast unbegrenzte Be- und Verarbeitungsmöglichkeiten und erschließen ihm ständig neue Anwendungsgebiete.
Wie jeder Werkstoff unterliegt Stahl korrosiven Beanspruchungen. Stahl muß geschützt werden. Durch die konsequente Anwendung entsprechender Schutzmaßnahmen können heutzutage Korrosionsschäden an Stahlkonstruktionen zuverlässig verhindert werden.
Korrosionsschutzmaßnahmen für Stahl werden in zwei Hauptgruppen unterteilt: "aktive" und "passive" Korrosionsverhütung. Aktive Maßnahmen sind z.B. eine korrosionsschutzgerechte Konstruktion oder elektrochemische Schutzverfahren. Zu den passiven Maßnahmen werden z.B. metallische Überzüge sowie organische und anorganische Beschichtungen gezählt.
2. Zink
Zink ist die Nummer 30 im Periodensystem, aber im Korrosionsschutz die Nummer
eins. Das silbrige, relativ unedle Metall Zink hat einen Schmelzpunkt von
419°C und verdampft bei 907°C.
Zink ist ein unentbehrliches
Spurenelement für alle Lebewesen und für den Stoffwechsel von Mensch
und Tier von zentraler Bedeutung. Es ist verantwortlich für das gut
funktionierende menschliche Sehvermögen und beschleunigt die
Selbstheilung des Körpers. In der Medizin wird es vielfältig
angewendet, z.B. für Salben und Cremes.
Zink findet sich in der
Technik in Autoreifen und Kunststoffen, ebenso als Pigment für Farben.
Massive Zinkbleche sind bekannt bei Regenrinnen, Dacheindeckungen und zur
Verkleidung von Fassaden. Zinkanoden schützen auf chemischem Wege vor
Korrosion. Zinküberzüge bieten primär passiven, aber auch
aktiven Korrosionsschutz und haben sich deshalb im Bereich der metallischen
Überzüge durchgesetzt.
Zink wird im Korrosionsschutz
vielfältig eingesetzt, z.B.: - beim Feuerverzinken
(kontinuierlich und diskontinuierlich)
- beim Thermischen Spritzen mit Zink
(Spritzverzinken)
- beim Elektrolytischen Verzinken
- für
Metallische Überzüge mit Zinkstaub (Sherardisieren, Mechanisches
Plattieren)
- beim Elektrochemischen Schutz durch Zinkanoden
- als
Pigment in Beschichtungen
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