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Zink als effektiver Korrosionsschutz
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Zink fürs Leben Texte vom Institut Feuerverzinken GmbH
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Feuerverzinken von Einzelteilen aus Stahl
250 Jahre Feuerverzinkung - und ständig neue
Anwendungsgebiete
Das Feuerverzinken ist der Zinküberzug mit der längsten Korrosionsschutzdauer. Ihm kommt gemessen an der Fläche des gegen Korrosion geschützen Stahls die größte Bedeutung zu. Mit ca. 80% des deutschen Zinkverbrauchs im Bereich des Korrosionsschutzes ist das Feuerverzinken das wichtigste Verfahren.
Es wurde bereits im Jahre 1742 durch den französischen Chemiker Malouin entdeckt. Die praktische Anwendung wurde jedoch erst möglich, nachdem Sorel 1836 ein preiswertes Verfahren zum Beizen des Verzinkungsgutes einführte. 1847 wurde in Solingen die erste deutsche Verzinkerei eingerichtet, die gleichzeitig weltweit eine der ersten war.
Das Feuerverzinken erfolgte zunächst als rein handwerkliche Tätigkeit in kleinen Familienbetrieben. Verzinkt wurden hauptsächlich leichte Blechwaren und Geschirre.
Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts brachte dem Feuerverzinken eine stürmische Weiterentwicklung. Intensive Grundlagenforschung machte die technologischen Vorgänge beim Feuerverzinken transparenter und bereitete den Weg für eine industrielle Anwendung. Das Feuerverzinken hatte sich inzwischen als langlebiger Korrosionsschutz vielfältig bewährt. Hand in Hand mit einer Vergrößerung der Verzinkungsbäder ging die Umstellung auf flüssige und gasförmige Brennstoffe, die eine exaktere Wärmewirtschaft zuließen. Ofen- und Kesselkonstruktionen, Transportsysteme und Hilfsanlagen wurden ständig verbessert. Immer größere Stückgewichte und Durchsätze wurden möglich. Zur Zeit werden in der Bundesrepublik Deutschland pro Jahr etwa 1,6 Mio. Tonnen Stahl durch Feuerverzinken (Stückverzinken) vor Korrosion geschützt - Tendenz steigend. Das Feuerverzinken erschließt sich ständig neue Anwendungsgebiete.
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